Grundpflege

Die soziale Pflegeversicherung setzt den Wunsch der meisten Menschen um, gut versorgt zu Hause leben zu können. Ein Aufenthalt im Krankenhaus oder Pflegeheim kann vermieden oder verkürzt werden (weitere Informationen zur Pflegeversicherung).

  • den Heilungsprozess zu begleiten
  • einen Pflegebedarfsplan zu erstellen und an die individuelle Pflegesituation anzupassen
  • die tägliche Körperpflege sicherzustellen und
  • eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden.

Die Grundpflege umfasst die Körperpflege, Betten und Lagern, Bewegungstherapie sowie vorbeugende und wiederherstellende Pflegeangebote. Grundpflege wird über die Pflegekassen finanziert. Eine Pflegeeinstufung ist hierfür notwendig. Bei der Antragstellung beraten und begleiten wir Sie gerne.

Wir wollen mehr als pflegen –
wir wollen für den Menschen sorgen.

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege

Nahestehende Angehörige sind eine wichtige und verlässliche Hilfe, um bei Pflegebedürftigkeit zu Hause bleiben zu können.  Sie können die Grundpflege nach § 37 SGB XI übernehmen.  Jedoch kann es Anlässe geben, die den pflegenden Angehörigen sporadisch oder auch regelmäßig verhindern seine Fürsorge auszufüllen. Dies kann eine eigene Erkrankung, terminliche Verpflichtungen, Urlaub, Erholung und Freizeit für sich selbst sein. Verhinderungspflege kann auch als Kurzzeitpflege in einer Pflegeeinrichtung erfolgen. Von der Kurzzeitpflege können fünfzig Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel ambulant als Verhinderungspflege genutzt werden.

Steht keine private Person als Vertretung für pflegende Angehörige zur Verfügung, kann unser Pflegedienst für den vereinbarten Zeitraum die sogenannte Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI übernehmen. Sie umfasst die Körperpflege, Ernährung, Mobilität sowie die hauswirtschaftliche und gesellige Betreuung. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson die Pflege bereits seit sechs Monaten übernommen hat. Die Kosten werden in einem begrenzt geregelten Rahmen von der Pflegekasse übernommen. Unsere Pflegeberater/innen beraten Sie gerne und unterstützen auch bei der Antragstellung.

Hauswirtschaft

Auch bei zunehmendem Alter und Hilfebedürftigkeit möchte sich jeder Mensch  zu Hause wohlfühlen können. Dieser Wunsch ist meist schon durch ein wenig Hilfe bei den täglichen Arbeiten erfüllt. Pflegende Angehörige oder allein lebende ältere Menschen können von belastender Haushaltsführung auf Dauer oder für einen begrenzten Zeitraum befreit werden. Wir unterstützen sie gerne und übernehmen: 

  • die Reinigung der Wohnung
  • Wäscheservice
  • Ihre Einkäufe
  • Zubereitung von Mahlzeiten oder Vermittlung eines Menüservice
  • Begleitung zu Arztbesuchen, Behörden oder andere Erledigungen

Mit unserer hauswirtschaftlichen Leitung vereinbaren Sie einen Hauswirtschaftsplan, der Ihren Ansprüchen entspricht.

Wir machen „betreutes Wohnen“ zu Hause möglich.

Betreuung

Seit dem 1.1.2107 stehen allen Menschen mit Pflegegrad 1-5 durch den § 45 b SGB XI monatlich 125 € und durch den § 39 SGB XI Verhinderungspflege jährlich 1612€ für Betreuungs – und Entlastungsleistungen zur Verfügung.

Ein engagiertes Mitarbeiterteam stellt sich diesen Aufgaben. Hierbei ist uns für den Pflegebedürftigen ein fester Bezugspartner von wichtiger Bedeutung. Ein Mitarbeiterwechsel erfolgt daher nur, wenn dieser erkrankt oder im Urlaub ist.

Tagespflege

Unabhängig und selbstständig in den eigenen vier Wänden leben und dennoch Geselligkeit erfahren zu können, bieten wir seit 2012 unseren pflegebedürftigen Kund/innen mit der Tagespflege der PariSozial Minden-Lübbecke/Herford. „Gut betreut in Porta wohnen“ ist unser gemeinsames Anliegen. Nebst gemeinsamer Zeit, Gesprächen und Mahlzeiten werden Aktivitäten angeboten, die die Alltagskompetenzen aufrechterhalten und fördern. Kund/innen des Pflegedienstes Busse können das Tagespflegeangebot nutzen. Eine ausführliche Übernahme ermöglicht einen umfassenden Blick auf die Bedürfnisse der Patient/innen. Gemeinsame Besprechungen sichern ein ineinandergreifendes Pflegekonzept.

Pflegeberatung

Viele Menschen mit Pflegegrad von 1 bis 5 werden ausschließlich von ihren Angehörigen gepflegt. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der geleistete Aufwand einen finanziellen Ausgleich durch Zahlung des Pflegegeldes erfährt. Und er möchte Überlastung der pflegenden Angehörigen vermeiden. Nach § 37,3 SGB XI sind pflegende Angehörige bei Pflegegrad 1 bis 3 zu einem halbjährigen Beratungsgespräch verpflichtet. Bei Pflegegrad 4 bis 5 sogar vierteljährig. Beraten werden Sie von unserer speziell ausgebildeten Pflegeberaterin. Sie bietet auch Schulungen für pflegende Angehörige an, die zur körperlichen und psychosozialen Entlastung in den grundpflegerischen Tätigkeiten führt.

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